Keine Zeit für Booking leuchtfeuer

Schluss mit "Keine Zeit für Booking"

Mit eine der größten Hürden, wenn es darum geht, effektives Booking zu betreiben, ist bei vielen Musikerinnen und Musikern – nicht nur aber vor allem in der Startphase ihres Musikprojektes – der oft wiederholte Satz, es bleibe einfach „keine Zeit für Booking.“

Und irgendwo ist das ja auch verständlich, schließlich will man als Musiker*in seine Zeit vor allem mit einem verbringen: Musik machen.


Doch wie jeder sich schnell eingestehen muss, möchte man möglichst viel dieser Musik auch live auf die Bühnen bringen. Ohne sich an dieser Stelle selbst mit seinem eigenen Booking zu beschäftigen, werden Live-Auftritte also eher die Ausnahme bleiben, anstatt zur Regel zu werden.

Mein Planungs-Werkzeug für dich

In dem heutigen Artikel habe ich dir ein von mir entwickeltes Planungs-Werkzeug mitgebracht, das dir helfen wird, gezielt Freiräume für deine Booking-Arbeit zu schaffen und dir vor allem auch die Möglichkeit gibt, den Aufwand für einen Monat auf einen Blick zu haben.

Und das beste: du weißt, wann du für den Monat fertig bist.


Du errätst es vielleicht schon daran, dass bereits zwei Mal das Wort „Monat“ gefallen ist – es geht um einen Monatsplaner. 😉
Im folgenden stelle ich dir die einzelnen Elemente vor, die meiner Meinung nach für die Booking-Monatsplanung sinnvoll sind:

Elemente für deinen Booking-Monatsplan

1.

FOKUS


Setze dir einen Fokus für jeden Monat – was möchtest du in den 4 Wochen erreichen, worauf liegt deine Priorität? Hier ein paar Beispiele: Recherche von Festival, Recherche von passenden Venues, Recherche von passenden Events, Anschreiben von Festivals/Venues/Events, Überarbeitung der Website/ Überarbeitung des EPKs, Netzwerktreffen XY um neue Kontakte zu knüpfen …

2.

ZIELSETZUNG


Nun wird es noch konkreter – neben dem Fokus für den Monat solltest du dir wirklich konkrete Ziele setzen.

Beachte: ein Ziel sollte immer drei essenzielle Kriterien erfüllen – Messbarkeit, Erreichbarkeit, zeitliche Begrenztheit (letzteres ist durch den Monat ja automatisch gegeben).

Setze dir also 1 – 3 Monatsziele. Zum Beispiel:


1.20 neue Sommerfestivals recherchieren, die gut zu mir und meinem Projekt passen.
2.Mein Booking-Anschreiben überarbeiten.
3.Anschreiben an 20 Festivals rausschicken.

3.

BOOKING ZEITFENSTER


Wohl der wichtigste Punkt für deine Monatsplanung – schaue direkt in deinen Kalender und trage dir für jede Woche des Monats einen kleinen Block von 2 – 3 Stunden ein, an denen und deinen Booking-Aufgaben für diesen Monat arbeitest.

Das beste daran: mit diesem konkreten Zeitfenster kannst du nun sagen, wann du mit deinem Booking für die jeweilige Woche (und den Monat) durch bist und kannst einen Haken dransetzen. Yes!

4.

BOOKING TRACKER


Unabhängig davon, was du dir für Ziele gesetzt hast (das können ja von Monat zu Monat andere sein), hilft es festzuhalten, was du diesen Monat bereits geschafft hast: Halte fest, sobald du eine neue Auftrittsmöglichkeit recherchiert hast und sobald du ein Anschreiben verschickt hast, und halte auf jeden Fall fest, wenn du für konkrete Gigs eine Zusage bekommen hast oder in Verhandlungen bist.

5.

REFLEKTION


Am Monatsende lohnt es sich, ein paar wichtige Dinge zu reflektieren – hast du deine Ziele erreicht?

Was hat gut funktioniert, was du beibehalten willst? Was hat nicht so gut geklappt, woran du im nächsten Monat weiterarbeiten möchtest?

One-Page Schluss-mit-"Keine-Zeit-für-Booking"-Monatsplaner

Jetzt kannst du dir mit diesen Stichpunkten also dein eigenen Monatsplaner zusammenstellen – oder du kannst dir HIER meinen One-Page Booking-Monatsplaner als PDF einfach herunterladen.


Da sind alle die gerade beschriebenen Punkte drauf und warten nur darauf, von dir ausgefüllt und abgehakt zu werden. 😉


Ich wünsche dir viel Spaß!


Deine Corinna